
Abreise Koh Tao und Ankunft Koh Phangan
11. Oktober 2011
Klettern und Deep Water Soloing in Tonsai – Einer der coolsten und chilligsten Orte der Welt
19. Oktober 2011Full Moon Party – Die verrückteste und größte Strandparty der Welt

Wir genießen mittlerweile seit vier Tagen die Sonne auf Koh Phangan und abends muss hier natürlich gefeiert werden.
Aber nun einmal der Reihe nach, damit auch die älteren Leser unseres Blogs noch folgen können.
Wir kamen am Montag.
Ankunft auf Koh Phangan
Der erste Programmpunkt war die Suche nach einer Unterkunft. Leider waren die ganzen Hostels, die wir von Koh Tao aus angerufen hatten der Meinung waren, sie wären schon komplett ausgebucht. Deshalb beschlossen wir, selbst vorstellig zu werden und dies zu überprüfen.
Wir haben uns erst mal etwas außerhalb von Haadrin eine Unterkunft gesucht und mit gemieteten Rollern dann den Weg in die Stadt angetreten. Dort angekommen haben wir, wie erwartet festgestellt, dass durchaus noch genug Zimmer frei sind. Sogar in allen Preisklassen und noch besser, in unserem favorisierten Hostel, dem Same Same, welches wir mehrfach empfohlen bekommen hatten. Also eine Anzahlung geleistet und gleich für die nächste Nacht ein Zimmer reserviert. Die erste waren wir ja schon im Jameica Inn eingebucht. Hier soll es laut einem Aussteiger aus England übrigens das beste Weed der Insel geben. Wir haben natürlich dankend abgelehnt.
Den Rest des Montags verbrachten wir dann noch am Strand in Haadrin und tankten etwas Sonne. Die Stadt war noch gar nicht sooo voll, wie wir es erwartet hatten.
Umzug nach Haadrin
Dienstag stand dann erst mal unser Umzug vom Jamica Inn ins Same Same auf dem Plan und dieser Umzug hatte es in sich! Wir wollten unsere Roller, die wir noch bis zwölf Uhr gemietet hatten nutzen, um diesen zu erledigen. Das gestaltete sich weit weniger kompliziert, dafür aber umso lustiger, als erwartet. Da ich der Meinung bin, dass ein Bild oftmals mehr sagt, als tausend Worte, zeigen wir es euch einfach:
Den Seesack mit dem Kletter- und Tauchequipment und unsere beiden kleinen Rucksäcke haben wir dann bei der zweiten Tour geholt. Ja, wir zwei Jungs reisen tatsächlich mit fünf Gepäckstücken. Alles unter den ungläubigen Blicken vieler Thais und anderer Backpacker. Naja, nachdem wir beide auch recht gute Motorradfahrer sind, haben wir das natürlich gemeistert. Aber hier sieht man schon viele Verletzungen, die auf einen entsprechend ungeübten oder alkoholisierten Umgang mit den Scootern zurückzuführen sind. Die Straßen, die teilweise mehr einem steinigen Wanderweg durch die Pyrenäen ähneln, sorgen für dieses explosive Verletzungsgemisch.
Sehr unschön, aber das kennt man leider von Asien, ist der Müll. Wir kamen beispielsweise an einer „Mülldeponie“ vorbei. In der wurde der Unrat einfach in ein Erdloch geschaufelt. Kinder nutzten die Szenerie auch gleichzeitig als Spielplatz. Schon komisch, diese Widersprüche. Auf der einen Seite ein wunderschönes Land mit tollen Stränden und wahnsinns Sonnnenuntergängen. Auf der anderen Seite aber Müll im Hinterland und verdreckte Natur.
Warten auf die Full Moon Party
Es ist total verrückt hier. Alle warten auf DAS Event! Tausende von Backpackern trudeln in den Tagen vor der Full Moon Party hier ein und bereiten sich darauf vor.
Die beiden Abende vor der Full Moon Party haben wir uns ebenfalls in Stimmung gebracht. Mit all den anderen Inselbesuchern genossen wir die Pre-Parties. Die sind aber, wie wir am Mittwoch herausfinden sollten, nicht man ansatzweise so gut, wie die Full Moon Party selbst.
Man stelle sich eine Mischung aus Fastnacht, Oktoberfest und der Loveparade vor!
So kann man annähernd erahnen was hier los ist. Ganz nach dem Motto der 60er “Sex, drugs and Rock’n Roll” wird hier bis früh in die Morgenstunden gefeiert. Alle bemalen sich mit Leuchtfarben und trinken die berühmten Buckets. Das sind kleine Sandkasteneimer mit verschiedenen Long Drinks drin. Und alle tanzen am Strand oder im Wasser. Die Stimmung ist einfach großartig.
Drogen gehören hier für die meisten Partygänger dazu. Hier gibt es Barbesitzer die regelmäßig die Polizei zu den Parties bestechen, damit diese wegschauen! In Thailand steht nämlich ein immenses Strafmaß auf Drogenkonsum und den Besitz selbiger. Wir genossen die Party bis zum Morgen! Dennis fiel bereits um 5 Uhr früh ins Bett. Kein Wunder, hatte er an diesem Tag ja zwei beeindruckende aber wohl auch anstrengende Tauchgänge am Red Rock hinter sich. Während ich lieber bei der Thai-Massage entspannte, am Strand lag und meine Erkältung auskurierte. Ich musste allerdings, wenn ich schon mal hier bin, bis in den Sonnenaufgang tanzen. Es war beeindruckend und auch hier sagen Bilder mehr als Worte!
Um 8 Uhr morgens fiel ich dann auch todmüde ins Bett. Die Afterparties, welche direkt an die Full Moon Party anschließen, gehen hier übrigens bis 9 Uhr abends!
Der Tag danach
Der Tag nach der Full Moon Party war dann von Hangover-Stimmung geprägt!
Ganz Haadrin schien verkatert. Nein nicht ganz Haadrin! Zwei mittelgroße, deutsche Jungs mit energiegeladener Abenteuerlust wehrten sich inständig gegen die Stimmung! Sie mieteten sich erneut einen Scooter, um ein letztes Mal die Insel zu erkunden. Die Tour war der Hammer! Der Wasserfall ein Reinfall (nein nicht der Rheinfall!), die Straßen bumby, der Strand im Norden an welchem wir entspannten beeindruckend. Am Abend verabschiedeten wir uns noch von allen zwanglosen Bekanntschaften, die wir gemacht hatten und tauschten Kontakte aus, bevor wir müde ins Bett fielen. Unser Pickup nach Krabi ging bereits um 6 Uhr morgens.
Weiter nach Krabi
Heute ist dann also Freitag, der Tag des großen Wechsels. Raus aus dem Golf von Thailand, ab an die Westküste Thailands, nach Krabi. Das Taxi war pünktlich, die Fähre ebenfalls und auch sonst hat alles bisher super geklappt.
Jetzt gerade sitzen wir bei gefühlten 85° im Bus auf dem Weg von Suratthani rüber an die Westküste nach Krabi. Immerhin haben wir schon mal einen Sitzplatz, wenn auch ganz hinten. Nicht auf der Bank, sondern auf der Ablage, unter der sich der Motor befindet. Fehlen tut hier eigentlich nur noch der Pinienaufguss .
Heiße Grüße noch ohne Flut aus Thailand,
Dennis und Flo
3 Comments
[…] wir mit Frank und Dominik verabredet. Die beiden Deutschen kennen wir schon von Ko Panghan und der Full Moon Party. Auch dabei: Die beiden Kanadier vom Deep Water Soloing heute und ein US-Amerikaner, der sich […]
[…] mir die Wartezeit bis zur Full Moon Party zu verkürzen wollte ich unbedingt noch mal einen Tag tauchen gehen! Flo hatte leider […]
[…] war für Flo und mich „Thailand-Revival-Tag“ und wir trugen spaßeshalber unser Fullmoon-Outfit zum klettern auf, also bitte nicht über unsere „tollen“ Klamotten wundern, gelacht […]